
WASSER BIENNALE - YAHOOS-GARDEN
Im Unterschied zur Land-Art will die Wasser Biennale mehr als nur einen „anderen Ort für die Kunst" finden, wie es in den 60er Jahren als Reaktion der KünstlerInnen auf den damaligen Kunstbetrieb zu verstehen war und den sie vor allem in der Natur fanden. Heute begnügt sich die Kunst nicht mehr mit einer Abbildung eines Spiels von Natürlichkeit und Künstlichkeit - die Kunst im öffentlichen Raum fordert vermehrt strukturfördernde, technologische und ökologische Fragestellungen auch innerhalb von sozialen Räumen. Durch die zunehmende Öffnung des Kunstbetriebs kommt es zu grenzüberschreitenden Begegnungen der KünstlerInnen aus vielen Sparten wie der Technik, Architektur, Wirtschaft und den Wissenschaften.
Die Wasser Biennale will nicht nur offene und private Räume für Kunst finden. Sie versucht Sphären an jenen Orten zu schaffen, die eine große Anziehungskraft ausstrahlen, um dort Dialoge zwischen Kunst und den Wissenschaften zu fördern. Sphären, wo beide Disziplinen ihre innovativen Ansätze erproben und aktiv nachvollziehbar vermitteln wollen.
Durch die besondere Form der Kunst im öffentlichen Raum mit ihren temporären Implantaten in „auflagenentlasteten Räumen" entstehen Orte des Experiments mit größtmöglichen Grundfreiheiten für KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen.
Für die Dauer der Wasser Biennale 2012 verwandelt sich die Stadt und die Region um Fürstenfeld wieder in einen Garden [YAHOOS-GARDEN] - in eine „nasse Welt", worin unterschiedliche Lebensbereiche sich einander annähern und verschmelzen können.
Günther Pedrotti - Initiator und künstlerischer Leiter
Eröffnungsvideo vom 7. Juli 2012[LINK]
Termine / Aktuelles
Abschlußveranstaltungen der 3. Wasser Biennale am Samstag, den 8. Juni 2013
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